Ablauf beim setzen von Zahnimplantaten beim Zahnarzt / Zahnklinik



Die Frage, wie ist der Ablauf bei Zahnimplantat durch den Zahnarzt bzw. in der Klinik? lässt sich in verschiedene Behandlungsabschnitte aufteilen.

Zunächst einmal, bevor der Zahnarzt das Zahnimplantat einsetzt, finden durch den behandelnden Zahnarzt ein ausführliches Beratungsgespräch und eine eingehende Untersuchung statt. In der Regel erklärt der Zahnarzt auch seinem Patienten den Zahnimplantat Ablauf.

In der Regel erfolgt eine Zahnimplantat Behandlung unter einer örtlichen Narkose. Bei Angstpatienten und bei einem sehr großen Eingriff wird die Behandlung sogar unter Vollnarkose durchgeführt. Vorbereitende Arbeiten sind das Öffnen der Schleimhaut. Danach wird eine Öffnung in den Kieferknochen gebohrt um das Implantat einsetzen zu können. Um passgenau arbeiten zu können, werden vor der Bohrung eine spezielle Schablone angefertigt. Nach dem Einsetzen des Implantats wird die Wunde wieder geschlossen.

Nach diesem operativen Eingriff erfolgt die Einheilzeit, die je nach Einzelfall von 4 bis zu 6 Monaten andauern kann. Die Einheilzeit im Unterkiefer ist etwas geringer und beträgt etwa 3 bis 4 Monate. Nach der Einheilzeit erfolgt die zweite Phase vom Zahnimplantat Ablauf. Die Implantate werden wieder durch eine kleine Öffnung an der Schleimhaut freigelegt um die sogenannte Einheilkappe auf das Implantat zu schrauben. Nur erfolgt wieder eine Einheilzeit, in der sich die Schleimhaut um den Implantataufbau legt. Diese Einheilphase ist bedeutend kürzer als die erste Phase und beträgt ca. ein bis zwei Wochen. Danach kann ein Gebissabdruck genommen werden um die notwendigen Zahnprothesen zu fertigen. Dieser Zahnersatz wird dann auf die Implantatschrauben aufgeschraubt.




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